BLOCKUPY GOES ATHENS — Die EZB schießt gegen neue Regierung in Athen

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Die EZB schießt gegen neue Regierung in Athen

UPDATE 2: Starke Antwort aus Athen: Gestern Nacht veröffentlichte die EZB die Entscheidung, heute sind 10.000 Menschen auf dem Syntagma-Platz! Das Motto: 

“Wir lassen uns nicht erpressen. Wir werden nicht aufgeben. Wir haben keine Angst. Wir gewinnen." 

Zum ersten Mal seit Jahren findet in Athen eine Demonstration zur Unterstützung einer Regierung statt. Dementsprechend ist das Bild vor dem Parlament auch ein anderes als in den Massenprotesten der Empörten im Vorsommer 2011: Keine Riot-Einheiten der Polizei mit Tränengas- und Blendgranaten, die Hotels am Syntagma Platz sind offen und hell beleuchtet, die Absperrungen vorm Parlament verschwunden und die U-Bahn-Stationen offen. Einige der Slogans die gerufen werden beziehen sich auf den neuen beliebten Finanzminister Varoufakis oder satirisch auf die krawattenlose Regierung die durch Europa tourt.

Auch in Thessaloniki und in weiteren Städten versammelten sich spontan hunderte Menschen auf den zentralen Plätzen. Viele sprechen davon, dass dies "heute eine Generalprobe für den 15. Februar sei, wo bei Facebook schon über 70.000 Menschen zu einer Versammlung auf dem Syntagma Platz zugesagt haben”.

Erste Bilder & Eindrücke: http://left.gr/news/sygkentrosi-sto-syntagma-den-ekviazomaste-den-ypokyptoyme-den-fovomaste

UPDATE 1:

In Athen (Syntagma-Platz) und anderen griechischen Städten wird für 18Uhr Ortszeit (17Uhr in D) auf die Plätze mobilisiert, das Motto: “Wir lassen uns nicht erpressen. Wir werden nicht aufgeben. Wir haben keine Angst. Wir gewinnen.”

Mehr Info (auf griechisch): http://left.gr/news/den-ekviazomaste-sygkentrosi-sto-syntagma-apopse-stis-1800


Am Mittwochabend hat die EZB erklärt, dass sie ab dem 11.2.15 keine griechische Staatsanleihen mehr als Sicherheit für Bankkredite akzeptieren will. Das entspricht aufgrund der schlechten Bewertung durch Rating Agenturen zwar eigentlich ihren Regularien, die EZB hatte hierzu aber aufgrund der offensichtlichen Ausnahmesituation in der Krise eine Sonderregelung geschaffen, um die Situation in Griechenland nicht noch zu verschlimmern. Diese wird nun außer Kraftgesetzt, womit es für griechische Banken nun deutlich schwerer wird, überhaupt Kredite auf dem Kapitalmarkt zu bekommen. Die neue griechische Regierung soll so noch stärker unter Zugzwang gesetzt werden. Gestern hatte sich der neue griechischeFinanzminister Varoufakis mit dem Chef der EZB, Mario Draghi, getroffen. Die anschließend veröffentlichte Entscheidung der EZB macht deutlich, wie stark die EZB selbst Akteur der aktuellen Neuverhandlungen ist: Blockupy ist am 18. März ganz sicher am richtigen Ort, um den Protest gegen das Krisenregime auf die Straße zu tragen..!


Hier eine erste Einschätzung von Stefan Ederer auf dem mosaik-blog:

http://mosaik-blog.at/ezb-erpresst-griechenland-und-gefaehrdet-damit-die-waehrungsunion/